Lärmbelastung im Büro

Ursachen finden und beseitigen

Lärmbelastungen durch Lärmemission

Wir hören täglich viele Geräusche. Manche Geräusche sind angenehm, andere belastend. Wenn wir sie als störend empfinden, dann spricht man von Lärm. Die wichtigste Aufgabe des Umweltschutzes und des Arbeitsschutzes sind nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) daher der Schutz vor Lärm. Deshalb hat sie 2018 neue Leitlinien zum Lärm entwickelt. Danach zählt die Lärmbelastung zu den wichtigsten umweltbedingten Gefahren für die körperliche und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Lärmemission entstehen nach Einschätzung der WHO nicht nur durch Verkehrslärms, sondern auch durch Windturbinen und Freizeitaktivitäten. Gefährlich ist Lärm, weil er nicht nur das Gehör beeinträchtigt, sondern sich auch auf Herz, Kreislauf und Stoffwechsel auswirkt. Daher gilt es, alles zu tun, um Gesundheitsrisiken durch Lärm zu minimieren und Gesundheitsschäden zu verhindern.

Lärm im Büro messen

Lärm am Arbeitsplatz

Lärm am Arbeitsplatz ist eine große Gefahr, denn die zweithäufigste Ursache für Berufserkrankungen sind Lärmschäden. Dies zeigt die Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zu anerkannten Berufskrankheiten. Da Lärm jährlich über 6.000 Erkrankungen verursacht, sollte Lärm am Arbeitsplatz möglichst verhindert werden. Nach der Definition der DGUV sind Geräusche, die die Kommunikation oder die Konzentration stören, Lärm. Lärm kann sowohl Schäden am Gehör als auch im ganzen Organismus verursachen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat daher Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR) zum Thema Lärm erlassen: In der ASR Lärm (PDF) sind alle Vorgaben zusammengefasst, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Darin sind auch Höchstgrenzen festgelegt, die vor allem für den Lärm im Büro gelten.

Für Aufgaben, die eine hohe Konzentration oder Sprachverständlichkeit erfordern, sollten 50 Dezibel (dB) nicht überschritten werden. Wenn die Tätigkeit nur Anforderungen stellt, die im mittleren Bereich liegen, dann dürfen die Umgebungsgeräusche bei bis zu 70 dB liegen. Allerdings kann es bereits bei 70 dB zu kurzfristigen Taubheitsschäden kommen. Deshalb ist ab 85 dB ein Gehörschutz am Arbeitsplatz Vorschrift; empfohlen wird der Gehörschutz bereits bei 80 dB.

Lärm messen Sensalyzer

Mit dem imperium® Sensalyzer können Sie ganz einfach den Schallpegel und damit die Lärmbelastung in dB messen. So wissen Sie immer, ob die Lärmbelastung krankmachend ist oder vielleicht kurzfristig toleriert werden kann. Sie können die Messungen auch langfristig aufzeichnen, wenn Sie die Softwareplattform imperium® nutzen. Der imperium® Sensalyzer ist aber nicht nur für Lärmmessungen geeignet. Er ermittelt außerdem den CO2-Gehalt, die Luftschadstoffe TVOC, die Luftfeuchtigkeit und den Luftdruck. Für alle Werte sind Grenzwerte voreingestellt, die aber individuell angepasst werden können. Werden die Grenzwerte überschritten, dann warnt der Sensalyzer® optisch und akustisch. So hilft er dabei, ein gesundes Raumklima herzustellen. Durch die Verknüpfung mehrere imperium® Sensalyzer mit der Plattform imperium® kann sogar die Raumluft für ganze Gebäude je Raum ermittelt werden. Außerdem lassen sich über die Softwareplattform auch Anlagen wie Heizung, Lüftung oder Kühlung steuern.

Sensalyer Lärmmessgerät

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